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<pre>Sollte es der Mannschaft ähnlich arg wie den kürzlich mit 0:6 in München untergegangenen Augsburgern ergehen, wäre es dann obendrein um die bislang vergleichsweise vorzeigbare Tordifferenz geschehen: Aus diesem Blickwinkel könnte der FSV bereits mit einer knappen Niederlage ein gefühlter Sieger sein.  <p> Nach dem 4:0-Erfolg in Heidenheim und dem Patzer von Leverkusen ist den Bayern die Meisterschaft so gut wie sicher. Schon an diesem Wochenende könnten sie sich zum neuen deutschen Champion krönen. Eine gewisse Vorsicht ist aber geboten. Denn gegen die Mainzer gab es eine von bisher nur zwei Niederlagen in der laufenden Bundesligasaison. Mit 87 Treffern ist der FCB die absolute Tormaschine im Oberhaus.  <p>  Dass Tuchel seine Erwartungen zurückschraubte, liegt allerdings nicht bloß am großen Rückstand; auch scheint Dortmund derzeit nicht wirklich in der Lage, eine solche Aufholjagd überhaupt erfolgreich durchführen zu können — zu inkonstant präsentiert sich die Mannschaft in der laufenden Saison. <p> Im Zuge derer brachten die Gladbacher rückblickend auf die jüngsten 14 Gastspiele gerade Mal sieben von 42 möglichen Punkten nach Hause. <p>  Doch auch nach dem 1:2 hatte die Bayer-Truppe gute Chancen. Die hochkarätigste vergab Chicharito per Foulelfmeter. Auch das war bezeichnend: nicht einmal ein Strafstoß konnte im Tor untergebracht werden.  </pre>


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<pre>Der erste Saisonsieg blieb dem Hamburger SV zuletzt auch im Krisen-Derby gegen Bremen versagt. Trotz der sich einmal mehr verschärfenden Lage geht der Dino den nun unmittelbar folgenden Krisengipfel in Darmstadt abermals mit bemerkenswertem Optimismus an.  <p> Bei der im Breisgau fabrizierten Nullnummer hatte sich kürzlich auch die Leverkusener Werkself ein kleines Bisschen am Höhenflug des Freiburger Sport-Clubs verschluckt. Im Heimspiel gegen die in der Rückrunde noch immer sieglose Hertha darf es nun aber gern wieder ein voller „Dreier“ sein.  <p>  Nach den ersten zehn Spieltagen befindet sich der Aufsteiger aus Franken zwar nur auf Platz 15, doch der Abstand auf die unmittelbare Gefahrenzone ist mit vier Punkten relativ groß. <p> Arjen Robben, der Javi Martinez‘ vorentscheidendes 2:1 mit einer Traumflanke vorbereitete, bleibt dennoch bescheiden: „Acht Punkte sind gut. Aber Dortmund ist eine super Mannschaft. Es bleibt ein Kampf bis zum Schluss.“ <p>  Der erste Befreiungsschlag ist Borussia Dortmund geglückt, doch bis zum angestrebten Platz in der Champions League ist es noch ein weiter Weg. Unter Neo-Coach Peter Stöger, der seit Sonntag auf der BVB-Bank sitzt, gab es mit dem 2:0 in Mainz den ersten Borussia-Sieg seit 30. September.  </pre> 


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<pre> Unserer Ansicht nach wird sich die Kovac-Elf wieder deutlich besser präsentieren und sich gegen die Knappen keinen Umfaller leisten.  <p> Es ist irgendwie auch das Duell zweier Überraschungsmannschaften. Während man die Augsburger nicht einmal ansatzweise in diesen Sphären vermutet hatte, konnte man auch beim BVB keineswegs so einen Katapult-Start in die neue Saison erwarten.  <p>  So seltsam es nach dieser Auftakt-Niederlage klingen mag, aber Leverkusen machte vieles richtig, wie auch die Zahlen belegen: 19:13 Torschüsse zugunsten der Werkself, davon acht oder gar neun hochkarätige. <p>  Und dabei wird es unserer Meinung nach auch bleiben. Nichtsdestotrotz glauben wir, dass die selbstbewussten Sinsheimer aus der schwarz-gelben Festung zumindest einen Punkt entführen werden! <p>  Dabei ist es durchaus symptomatisch, dass das Team von Niko Kovac zuletzt sogar im seltenen Moment des Erfolges die Quittung für die fehlenden offensiven Konzepte präsentiert bekam; weil Hoffenheim beim HSV deutlicher gewann, rutschten die Hessen erstmals auf einen direkten Abstiegsplatz ab.  </pre>


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<pre> Insgesamt sind die „Königsblauen“ aber derzeit die fünftbeste Auswärtsmannschaft der Liga, während Leverkusen in der Heimtabelle aufgrund von zwei Niederlagen in den jüngsten drei Heimspielen nur auf dem 9. Platz zu finden ist.  <p> Ein Sieg am Sonntag wäre angesichts der aktuellen Krise eine riesige Überraschung, die den Niedersachsen wohl einen entscheidenden Schritt Richtung Klassenerhalt weiterbringen würde. Aufgrund der zuletzt gezeigten Leistungen scheint ein Erfolgserlebnis allerdings außer Reichweite zu sein.   <p> So fielen bei der Borussia bereits in der Vorwoche fünf Spieler aus der Defensive aus — mit Jannik Vestergaard verletzte sich gegen Bayer Leverkusen sogar noch ein sechster. Der Däne brach sich den Mittelfuß. <p>  Nach der 1:3-Heimniederlage gegen den FC Bayern lieferte Leverkusen in Sinsheim eine ganz besonders überzeugende Leistung ab. Allen voran dank eines groß aufspielenden Leon Bailey, des Doppeltorschützen Lucas Alario und einer insgesamt starken Mannschaftsleistung setzte sich die Werkself mit 4:1 durch.  <p> Kein anderer Bundesligist, auch nicht der FC Bayern, ist so lange ohne Pleite. Die Breisgauer haben sich seit der letzten Niederlage am 18. November (1:3 gegen Wolfsburg, Anm.) vom 17. auf den zwölften Tabellenplatz verbessert und sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.  </pre>


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<pre> Dazu muss die Werkself aber ganz anders auftreten als in Dortmund. „Wir haben alles vermissen lassen, was dazu gehört“, erklärte Bayers Defensiv-Mann Sven Bender. Fußball sei in erster Linie Arbeit. „Das haben wir nicht gezeigt und deswegen geht die Niederlage auch so in Ordnung.“  <p> Aus ihren letzten sechs Bundesligapartien holten beide Klubs je 13 Punkte. Nur die Bayern holten in diesem Zeitraum mehr (16). Zudem konnten beide nur eine ihre letzten acht Begegnungen an einem Freitagabend gewinnen. Wettfreunde-Expertin Isabella erwartet ein Duell auf Augenhöhe und am Ende dann auch eine Punkteteilung. Ihren Gladbach Mainz Tipp „Unentschieden“ spielt sie bei Interwetten zu einer Quote von 3,40.  <p>  Sogar auswärts läuft es gegen den Club richtig gut: Gerade mal zwei Niederlagen verbuchte Freiburg bei den letzten neun Gastauftritten. <p>  „Wenn man nicht aggressiv spielt, kann man kein System spielen“, betont Bosz – und bekommt dabei Zustimmung von Sportdirektor Michael Zorc der in Hannover kein gutes Haar an den Spielern ließ:  <p> Es spricht also recht viel für einen Leverkusener Sieg mit mehreren Toren Unterschied. In den letzten beiden Aufeinandertreffen gab es einen Erfolg mit zwei Treffern Differenz, allerdings für Mainz.  </pre>


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